Dienstag, 20.08.2019

Lifelong Learning im Berufsalltag: Sind Weiterbildungen sinnvoll und welche Optionen gibt es? | #34

Das Angebot an Fort- und Weiterbildungen für Berufstätige ist schier unendlich und scheint stetig zu wachsen. Aber ist das überhaupt sinnvoll? Und wenn ja, für welches Format soll man sich entscheiden? Das und mehr diskutieren Axel und Karina in dieser Folge!

Wer schon mal Gast in der Vertriebsküche war weiß, dass man an ihr nicht vorbeikommt, in dieser Folge sitzt sie das erste mal selbst hinterm Mikro: Karina ist die Dritte im Bunde der Vertriebsküche und die, die im Hintergrund die Fäden zieht. Dieses mal diskutiert sie aber an der Front. Und zwar mit Axel über Fort- und Weiterbildung für Berufstätige. Karina stand jüngst selbst vor der Entscheidung, welche Weiterbildung für sie sinnvoll ist und erzählt, warum sie das überhaupt macht, welche Auswahlmöglichkeiten sie hat und wie sie zu einer Entscheidung kam. 


Grundsätzlich ist die Vielfalt an Weiterbildungsmöglichkeiten heute schier unendlich. Neben staatlichen Universitäten und Fachhochschulen gibt es auch eine ganze Menge anerkannter privater Unis und Institutionen. Auch die Anzahl der nicht-universitären Fortbildungen und Weiterbildungskurse scheint kontinuierlich zu steigen. Der Zeitaufwand, den man für die jeweiligen Fortbildungen mitbringen muss ist dabei jedoch ganz unterschiedlich. 


Diese Möglichkeiten zur Weiterbildung für Berufstätige gibt es: 

  1. klassisches Bachelor-Studium: Hat man es nicht vor Eintritt ins Berufsleben absolviert, kann man es später immer noch in Teilzeit machen. Das dauert in der Regel allerdings dann 6 Jahre in Regelstudienzeit und ist damit relativ lange für jemanden, der schon im Berufsleben steht und vielleicht auch schon Teile des Studiums kennt. 

  2. Bachelor-Studium im Ausland: Im Ausland sind Bildungsgänge oft anders und flexibler aufgebaut, sodass ein Bachelor in kürzerer Zeit auch für deutsche Studierende möglich ist. In Karinas Fall ginge das Bachelor-Studium bei Triagon in Teilzeit ein Jahr und wäre weitestgehend online mit nur wenigen Präsenz-Terminen. Durch die kurze Studiendauer und den ausländischen Bildungsabschluss ist allerdings Vorsicht geboten, denn dadurch kann schnell der Eindruck von “CV-Pimping” entstehen und nicht alle Arbeitgeber erkennen den Abschluss voll an.

  3. klassische Fortbildungen: Während diesen in bestimmten Bereichen wie der Medizin Standard oder sogar Pflicht sind, entsteht der Eindruck, dass sie in der Wirtschaft ein Schattendasein fristen. Das ist schade, denn klassische Fortbildungen legen den Fokus in der Regel auf einen praxisnahen Einblick, der im Berufsalltag nützlich sein soll und sind damit nicht nur gut für den Lebenslauf. Was hierbei im Vergleich zum Studium aber fehlt ist die theoretische Aufarbeitung, also z.B. ein Statistik-Grundkurs. 

  4. Massive Open Online Courses (MOOCS): Sie sind das kleinteiligste Glied der Weiterbildung und erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Auf Plattformen wie Udemy oder Coursera kann man sich sehr spezifisches Wissen für einen bestimmten Bereich aneignen, z.B. “Pinterest lernen”. Das Angebot richtet sich allerdings hauptsächlich an Personen, die schon einen groben Überblick über das jeweilige Überthema haben, denn dieser wird eher nicht vermittelt. 


Karinas Wahl fiel nun vorerst auf einen Zertifikatslehrgang zur Online-Marketing-Managerin bei der IHK Köln, also eine “klassische Fortbildung”. Was die Gründe dafür sind und was sie von der Fortbildung erwartet, erzählt sie im Podcast. Dort hört ihr außerdem, welche Alternativen für Marketing-Weiterbildungen es noch gibt und für wen Fortbildungen überhaupt sinnvoll sind. 


Im zweiten Teil dieser Serie erzählt Karina dann, wie die gewählte Fortbildung so läuft und was sie lernt und im dritten Teil, was es ihr denn nun tatsächlich für den Berufsalltag gebracht hat.

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